Hej Stockholm
Scandic Vibes zwischen Gamla Stan, SoFo mit Zimtschnecken zur “Fika”
Hei Helsinki
Im Geburtsland der Sauna zum berühmten weißen Dom
Nordic Sail
Über Nacht mit der Fähre von Schweden nach Finnland


Erster Tag, erste Stadt, erstes Mal: Stockholm. Du steigst aus dem Flugzeug und vor dir liegt eine der schönsten Hauptstädte Europas, verteilt über 14 Inseln, verbunden durch unzählige Brücken. Einchecken, kurz ankommen und dann gehört die Stadt dir.
Ein möglicher Start: die Metro. Die Station Kungsträdgården ist schon für sich ein Erlebnis – roh gehauener Fels, leuchtende Farben, mehr Kunst als manches Museum. Von dort ist Gamla Stan nur eine kurze Fahrt entfernt: enge Gassen, ockergelbe und rote Fassaden, das königliche Schloss am Wasser. Oder du erkundest das Viertel einfach zu Fuß, ganz ohne Plan.
Wer einen Sonnenuntergang mit Aussicht sucht, findet ihn auf dem Skinnarviksberget. Ein kurzer Aufstieg und die Stadt liegt dir zu Füßen, während das Licht langsam weicher wird.
Stockholm zeigt sich nicht auf einmal, sondern in Momenten. In Vierteln, die ihren eigenen Rhythmus haben. SoFo in Södermalm ist genau so ein Ort. Plattenläden, kleine Ateliers und Cafés, die eher entdeckt als gesucht werden.
Wer lieber mehr Höhe als Straßenniveau will, findet an der Avicii Arena zwei Glasgondeln, die außen an der Kuppel 85 Meter in die Höhe fahren (optional, aber der Ausblick spricht für sich).
Und irgendwann zwischendurch: Fika. Ein gutes Café, ein Stück Gebäck, ein warmes Getränk. In Stockholm kein Klischee, sondern einfach der richtige Moment – wann auch immer der für dich kommt.
Raus aus den Federn – Stockholm hat noch einiges zu bieten. Zum Beispiel Streetart! Du fragst dich, warum du bis jetzt keine Kunstwerke an den Häuserfassaden der City entdeckt hast? Das liegt daran, dass es dort verboten ist. Vor den Toren Stockholms aber befindet sich eines der größten Areale Europas: Das ehemalige Industriegebiet von Snösätra ist übersät mit bunten Meisterwerken. Und mit ein bisschen Glück kannst du den Kunstschaffenden sogar bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Was dann noch fehlt? Köttbullar! Ein Besuch im Meatballs for the People? Pflichtprogramm! Denn hier gibt es die typisch schwedischen Bällchen in jeglicher Variation. Smaklig måltid!
Djurgården ist eine eigene Welt und liegt trotzdem mitten in der Stadt. Auf der Museumsinsel warten das Vasa Museum und das ABBA Museum fast nebeneinander: hier ein 400 Jahre altes Kriegsschiff, fast unversehrt aus dem Meeresgrund geborgen; dort Kostüme, Bühnenbilder und Karaoke-Momente mit dem bekanntesten Quartett Schwedens. Beides optional, beides lohnenswert.
Wer lieber einen schnellen Überblick über ganz Schweden will: Das Skansen Freilichtmuseum macht's möglich, im Zeitraffer durch Jahrhunderte schwedischer Geschichte zu spazieren.
Am Abend geht's zum Hafen. Die Nachtfähre nach Helsinki legt ab, gleitet hinaus zwischen die Inseln. Stockholm verschwindet langsam und macht Platz für das, was als Nächstes kommt.
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